FC Sion trauert um Martial Constantin, den 91‑jährigen Vater von Präsident Christian Constantin, der in der Nacht zum Samstag verstarb. Der Verein veröffentlichte sofort eine Beileidsbekundung auf Twitter und versprach, dem Andenken mit einer Geste am kommenden Spielabend zu ehren.

Was ist passiert?

Martial Constantin, Großvater des Sportchefs Barthélémy, verstarb in den frühen Morgenstunden des 6. Juli 2026. Die Familie teilte die traurige Nachricht über soziale Medien, wobei Christian Constantin betonte, wie eng das Verhältnis zu seinem Vater war – bereits 2015 sang er bei einer Gala das Lied „Mon Vieux“ zu Ehren seines Vaters.

Wie wirkt der Verlust auf den Verein?

Der Tod eines Familienoberhauptes trifft das Management emotional, doch die Verantwortlichen betonten, dass das Team weiterhin fokussiert bleiben muss. Trainer Didier Digard erklärte, dass die Spieler den Verlust in ihrer Motivation kanalisieren wollen, um das nächste Spiel zu gewinnen.

Welche Zeichen des Gedenkens gibt es?

Am Sonntag, 16.30 Uhr, trägt die Mannschaft im Cornaredo ein schwarzes Armband, um ihre Anteilnahme zu zeigen. Zusätzlich wird im Stadion eine Schweigeminute abgehalten, bevor das Spiel gegen Lugano startet. Fans erhalten eine Gedenkkerze, die im Eingangsbereich ausgestellt wird.

Wie steht FC Sion aktuell da?

Trotz der Trauer liegt FC Sion derzeit auf 5. Platz in der Super League mit 52 Punkten aus 13 Siegen, 13 Unentschieden und 7 Niederlagen nach 33 Spielen. Die letzte Begegnung war ein 3‑3‑Unentschieden gegen BSC Young Boys am 17. Mai 2026. Das Team hat in den letzten fünf Spielen 1 Sieg und 4 Unentschieden (DDDDW) und bleibt damit ungeschlagen. Mit 51 Toren und 35 Gegentoren (+16 Tordifferenz) liegt der Klub 22 Punkte hinter Tabellenführer FC Thun.

Die Saison bleibt spannend, und das Gedenken an Martial Constantin könnte dem Kader einen zusätzlichen Schub geben, um im Rennen um die europäischen Plätze weiter zu kämpfen.