Wenn man sich die Spiele von Sion in dieser Saison ansieht, erkennt man sofort, dass eine taktische Evolution im Gange ist. Der Trainer hat die Mannschaft dazu ermutigt, sich mehr auf Ballbesitz zu konzentrieren und das Spiel im Mittelfeld zu dominieren. Dies führt dazu, dass die Zuschauer intensiver mitfiebern. Vor allem das Zusammenspiel zwischen den Mittelfeldspielern war bemerkenswert und hat Sion in mehreren Spielen den Sieg gebracht.

Ein konkretes Beispiel war der letzte Auswärtsspiel gegen St. Gallen, wo das Team 60% Ballbesitz erzielte, wodurch sie die Kontrolle im Spiel behielten. Bei 12 Torschüssen und einer hohen Passgenauigkeit sah man, wie gut die Spieler aufeinander abgestimmt waren. Die weitgehende Anpassung an den 4-3-3-Spielstil ermöglicht ihnen, besser in die Offensive zu gehen. Spielerische Wechselwirkungen

Eine wichtige Rolle spielen die Spieler wie Baltazar Costa und Nevio Biner, die durch ihre Offensivbewegungen Freiräume für die Stürmer schaffen. Vor allem Costa hat sich als Schlüsselspieler erwiesen, da er oft den letzten Pass spielt. Doch auch die Abwehrreihe ist stabil, was bedeutet, dass Sion auf beiden Seiten stark ist. Mit einer soliden Defensive und einem flexiblen Angriff bleibt Sion schwer zu schlagen.

Die kommende Begegnung gegen Servette wird eine weitere Prüfung für Sions Spielstil sein. Die Fans dürfen sich auf ein taktisch anspruchsvolles Duell freuen, in dem die Techniken von Sion auf die Probe gestellt werden, während sie versuchen, die Überlegenheit zu nutzen. Dieses Spiel wird eine Gelegenheit sein, zu zeigen, wie weit die Entwicklung des Spiels bei Sion wirklich fortgeschritten ist.