FC Sion hat dank eines brasilianischen Akkordeonspielers überraschend Geld erhalten, um den Transfer von Stürmer Cunha abzuschließen. Der ungewöhnliche Geldgeber, bekannt als "Held aus Brasilien", stellte die Mittel noch am selben Tag bereit, sodass der Klub den Deal finalisieren konnte.

Wie kam der Akkordeonspieler ins Spiel?

Der Musiker, dessen richtiger Name Rafael Silva ist, lebt seit Jahren in Wallis und unterstützt lokale Initiativen. Laut einem Interview mit dem lokalen Radio hat er von Sions Bedarf erfahren, als er das 3‑3‑Unentschieden gegen BSC Young Boys am 17. Mai 2026 verfolgte. Er kontaktierte sofort den Club‑Manager Christian Constantin und bot an, die nötigen 1,2 Millionen Franken zu überweisen – ein Betrag, der den Transfer von Cunha komplettierte.

Warum ist Cunha wichtig für den Verein?

Cunha, 24‑jähriger Brasilianer, kam aus der zweiten Liga in Portugal und gilt als schneller Abschlussstürmer. In seiner bisherigen Saison bei FC Sion hat er bereits fünf Tore erzielt und drei Vorlagen geliefert. Der Klub, der derzeit 5. in der Super League, 52 Punkte, 13 S‑13 U‑7 N aus 33 Spielen hat, braucht dringend mehr Durchschlagskraft, um das 22‑Punkte‑Rückstand zu den Spitzenreitern FC Thun zu verkleinern.

Was bedeutet das für die aktuelle Saison?

Mit Cunha im Kader könnte Sion seine Offensivquote erhöhen – bisher hat das Team 51 Tore erzielt und 35 kassiert, ein Plus von +16. Der jüngste Formtrend ist DDWWW (letzte fünf Spiele: vier Unentschieden, ein Sieg). Das nächste Spiel steht am 12. Juli 2026 auswärts gegen Yverdon Sport, ein wichtiges Duell, um die Punktebasis zu festigen.

Wie reagiert die Fanbasis?

Die Sioner‑Fans zeigten sich begeistert über die ungewöhnliche Finanzspritze. In den sozialen Medien teilten sie Videos von Rafael, wie er ein Akkordeon spielt, während er die Vereinsfarben schwenkt. Viele hoffen, dass weitere lokale Unterstützer folgen und der Klub damit die Titeljagd wiederbeleben kann. Der Verein plant zudem eine Benefizveranstaltung, bei der Rafael auftreten wird, um weitere Mittel zu sammeln.

Der Transfer von Cunha ist damit nicht nur sportlich, sondern auch symbolisch: Er zeigt, dass FC Sion auf kreative Weise Ressourcen mobilisieren kann, um im harten Wettbewerb der Schweizer Super League zu bestehen.